Noch eine Webseite über den Funktionsmodellbau historischer Antriebsmaschinen
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Da bin zunächst einmal ich, Dieter, 69 Jahre, Rentner, vom Großstadtbewohner zum Liebhaber von Wald und Garten mutiert und auf den Spuren der Jugend wieder zum Mechaniker geworden.

Tatsächlich hätte ich im Kindesalter gern eine Dampfmaschine zum Spielen gehabt. Aber in der Nachkriegszeit  blieb das ein Traum.  Seltsamerweise  ging
Über uns

Wir - das sind die drei Lebewesen, die hinter dieser Seite stehen.
ging dieser Wunsch später völlig verloren, als ich während meiner Werkzeugmacherlehre die beste Gelegenheit hatte, ihn durch Eigenbau zu erfüllen. Damals, vor 50 Jahren, interessierte mich eine Höllenmaschine - das Modell eines Staustrahltriebwerkes - wesentlich mehr.
Später nahm ich die elektronischen Experimente aus der Kindheit wieder auf, nur nicht mit Röhren, Drehkondensatoren, Luftspulen und Netzspannung (mit 12 Jahren baute ich ein Röhrenradio und gewöhnte mich an Stromstöße), sondern mit Transistoren, Schaltkreisen und Kleinspannungen. Gipfel dieses Hobbys war ein selbst gebauter Computer, der über einige DOS-Befehle aber nicht hinauskam. Aber auch heute löte ich noch gern eine Platine zusammen, was mir zum Beispiel bei den digitalen Messwertanzeigen für meine Werkzeugmaschinen sehr nützlich ist. Darüber wird noch zu berichten sein.

Vor etwa 11 Jahren fiel mir ein Heft der Reihe "MASCHINEN IM MODELLBAU" in die Hände. Die Dampfmaschine war auf einmal wieder gegenwärtig und ich sah keinen Grund, meinen Kindheitstraum diesmal nicht zu erfüllen.

Nun, bis heute habe ich nicht eine einzige Dampfmaschine gebaut. Diesmal kamen die Heißluftmotore dazwischen. Sie weckten mein Interesse, verdrängten vorerst ihre dampfenden Nachfolger aus meinen Vorhaben und bald landete ich im Internet auf den Seiten von Hans Temme. Seine kleinen "Flammenfresser" hatten es mir angetan, solche Minimotore wollte ich auch bauen. Meine ersten Versuche scheiterten an der verflixten, allgegenwärtigen Reibung kläglich. Hans, der leider verstorben ist, verhalf mir in vielen nächtlichen Telefonaten auf den richtigen Weg. Aber auch heute, wo ich mich mit dem Bau dieser kleinen Modelle alter Antriebsmaschinen einigermaßen auskenne, ist es bei jedem neuen Motor ein spannender Augenblick, ob die Überwindung der Reibung durch präzises Arbeiten wieder mal gelang und das Maschinchen gut läuft.
Wie unschwer zu erkennen ist, wäre wohl ohne die Hilfe meines Katers Flecki aus der ganzen Homepage nichts geworden. Von HTML, Frames und Links lässt er sich nicht beeindrucken und macht es sich auf meinen Schreibtisch bequem, um sich Streicheleinheiten abzuholen. Geburtsort und Alter sind unbekannt. Er kam vor zwei Jahren zu uns. Seine Hobbys haben nichts mit Dampf und Heißluft zu tun. Aber Mäuse, Eichhörnchen, Vögel sowie alle beweglichen Dinge faszinieren ihn maßlos. Heimlich hat er mir so richtig die Liebe zu Katzen eingeimpft. Und so sind inzwischen noch
zwei weitere Samtpfoten hinzugekommen.
Bärbel ist die Dritte im Bunde. Während ich wichtige Aufgaben in der Werkstatt oder im Garten vortäusche und Flecki seine Jagdausflüge unternimmt, kümmert sie sich unermüdlich um das Catering, die Enkelkinder und alle anderen wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Und was wären Erfolge beim Bau eines Maschinchens, wenn man die Freude darüber nicht mit einem lieben Menschen teilen könnte. Auch bei Misserfolgen benötigt der gestandene Modellbauer gelegentlich Trost und Anteilnahme, die ihn zum Weitermachen motivieren.
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